Drei tolle Fragen zum Buch

Drei tolle Fragen zum Buch

Vor einigen Tagen fand ich eine sehr nette E-Mail in meinem Postkasten.

Eine von vielen in der letzten Zeit, doch diese war besonders!

Sie kam von einer Redakteurin, die einen Beitrag zu meinem neuen Buch “Neun Tage Unendlichkeit” schreiben sollte. Mein Verlag hatte ihr das Manuskript übersandt und, nachdem sie es gelesen hatte, schrieb sie mich persönlich an und stellte mir drei wirklich tolle Fragen. Ich fand sie so schön und es machte mir so große Freude sie zu beantworten, dass ich sie gerne hier im Blog für dich veröffentlichen möchte…

 

Anke Evertz – in Ihrem Buch Neun Tage Unendlichkeit schreiben Sie, dass Ihre Nahtoderfahrung die »wundervollste und erkenntnisreichste Reise Ihres Lebens« gewesen sei.

 

Dazu hätte ich drei Fragen an Sie:
1. Was hat Sie am meisten berührt, das heißt: Was waren die tiefsten Erlebnisse und Eindrücke auf Gefühlsebene?

 

“Für mich persönlich hat die liebevolle Verbundenheit zu meiner Familie, der Erde mit ihren Lebewesen und der Quelle die tiefsten emotionalen Eindrücke hinterlassen.

Ich fühlte mich früher niemals wirklich geliebt und viel eher von allem getrennt als verbunden. Als ich jedoch in diesen bedingungslos liebenden Zustand eintauchte, erkannte ich mich selbst in ihm wieder.

Jegliche Suche hörte augenblicklich auf. Jegliche Bewertung oder meine Vorstellung von mir, den Menschen und der Welt wandelte sich in pure Anerkennung und Wertschätzung. Augenblicklich.

Um es mit menschlichen Worten auszudrücken ist diese Liebe kein herkömmliches Gefühl, sondern viel eher ein allumfassender Zustand.  Dieser Zustand durchdringt alles, ja alles scheint sogar aus ihm zu entspringen.

Ich persönlich hielt das Gefühl der Liebe früher immer als eines der höchstmöglichen Gefühle zu denen ich fähig war. Doch in Wahrheit ist jegliches menschliches Gefühl der Liebe nur ein winziger Funke im Vergleich zu der grenzenlosen Bedingungslosigkeit in höheren Dimensionen.
Es ist eine alles umfassende, grenzenlose Liebe, die keinerlei Fragen offen lässt!

In dieser Liebe ist es nicht möglich, etwas zu bewerten oder gar zu unterscheiden. Alles ist genau so richtig wie es ist. Alles folgt einer Ordnung die vollkommen ist. Immer! Nichts existiert hier getrennt voneinander oder fehlt und alles ist durch sie miteinander verbunden.

Ich benutze meist das Wort “Bedingungslosigkeit” um sie zu beschreiben, doch in Wahrheit geht es weit über dessen Bedeutung hinaus.

Um aber auf Ihre Frage zurück zu kommen: Diese Liebe zu mir selbst und allem was mich umgibt wirklich zu erfahren, hat in mir die tiefsten Eindrücke hinterlassen und mich in einem einzigen Augenblick vollständig gewandelt.”

2. Was hat Sie auf Ihrer Reise gewundert, verblüfft, anders gefragt: Was hat Sie auf der Verstandesebene am meisten überrascht?

“Was mich am meisten verblüfft hat, begeistert mich nach wie vor und hat mein eigenes Leben schlagartig und radikal verändert.

Die erste sehr eindrucksvolle Überraschung war, dass ich mich selbst, auch außerhalb meines physischen Körpers als „kompaktes“ und eigenständiges „ich“ wahrnehmen konnte. Als ich aus meinem brennenden Körper ausgestiegen war, besaß ich immernoch zwei Füße, mit denen ich einen Boden berührte, Hände mit denen ich Gegenstände fühlen konnte und Augen mit denen ich sehen konnte.

Ich fühlte mich fast noch genau so, als würde ich mich noch innerhalb meines Körpers befinden…. und das verblüffte mich extrem. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Allerdings gingen mit dieser Loslösung vom physischen Körper einige wesentliche Unterschiede einher. Mir war es plötzlich möglich, durch feste materielle Gegenstände hindurchzugreifen, wenn ich das wollte. Ich konnte durch Wände gehen, durch Wände hören oder auch sehen. All das, was für uns Menschen als feste Materie wahrgenommen wird, stellte plötzlich kein Hindernis mehr dar.

Auch fand jegliche Kommunikation nicht mehr über den physischen Körper – also Stimmbänder und Ohren – statt, sondern rein telepathisch oder über ein inneres Wissen.

Die Erkenntnis, dass ich nicht mein Körper bin, oder besser gesagt, ihn nicht brauche, um mich selbst wahrnehmen, bewegen oder ausdrücken zu können, stellte mein früheres Ich-Gefühl komplett auf den Kopf.

Zu dieser Unabhängigkeit von den körperlichen (materiellen) Ebenen kam dann die Erkenntnis, dass ich fähig bin, alleine durch meine Absicht, durch meine bewusste und gezielte Aufmerksamkeit, meine Realität zu steuern und zu beeinflussen.

Egal, an was ich dachte, ich befand mich im gleichen Augenblick dort. Egal welche Frage in mir aufkam, die Antwort war meist schon vor der Fragestellung erfassbar.

Ich erkannte dadurch, dass ich auch nicht an Raum und Zeit gebunden bin, sondern alleine mit meiner Aufmerksamkeit bestimmen kann, in welcher Realität ich mich aufhalten möchte.

Zusammengefasst könnte ich das wohl am besten so ausdrücken:

Am meisten hat mich verblüfft, dass ich in Wahrheit weder an die Materie, noch an Raum und Zeit gebunden bin, sondern vollkommen frei davon mit meinem Bewusstsein entscheiden kann, in welchen Dimensionen ich mich aufhalten und was ich dabei erfahren möchte.”

3. Welche Erkenntnisse sind die wichtigsten, die Sie in Ihr Leben nach dem Unfall mitgenommen haben, das heißt: Was können Sie den LeserInnen Ihres Buchs an allgemeingültigen Botschaften mitgeben?

 

“Ich wünsche den LeserInnen meines Buches, dass sie beginnen, sich selbst als das zu erkennen, was sie wirklich sind:

FREIES, schöpferisches Bewusstsein, welches in der Lage ist, sich seine Welt in der es sich im Moment wahrnimmt selbst zu gestalten.

Liebe dich selbst für all das, was du jetzt im Moment in dir für „real“ hältst und sei bereit, darüber hinauszuwachsen! Nimm dich selbst in die Arme und schenke dir all die Liebe, den Halt und all die Möglichkeiten, nach denen du dich so sehr sehnst! In Wahrheit gibt es nämlich nichts, was sich außerhalb von uns befindet und wir sind in der Lage, genau das zu erkennen.

Höre auf zu kämpfen! Weder gegen dich selbst, noch gegen die Welt in der du zu leben glaubst. Jegliche Enge, Schwere oder Druck ist nur eine Erfahrung, die wir im Moment durchlaufen und die wir jederzeit verändern können. Jeglicher Konflikt – ob in uns selbst oder in unserem Außen – zeigt uns nur auf, dass wir uns in einer Illusion befinden. Der Kampf hört schlagartig auf, sobald wir uns erlauben, uns einer höheren Instanz hinzugeben.

FÜHLE, ERFAHRE und VERINNERLICHE! Alles, was du mit deinem denkenden Verstand zu begreifen oder erfassen versuchst bleibt begrenzt, denn dein schöpferisches Bewusstsein existiert jenseits deines Verstandes. Fühle dich selbst! Erfahre Freude, Liebe, Kreativität oder Bedingungslosigkeit in dir selbst und du kannst sicher sein, dass du in diesen Momenten dein Wahres Ich zum Ausdruck bringst. Folgen wir der Freude, der Leichtigkeit und der Begeisterung in uns, übernimmt eine höhere Instanz unseres Wesens die Führung und zeigt uns genau über diese Gefühle unseren persönlichen Weg der Erfüllung.

Lebe dein Leben intensiv! In jedem Augenblick! Lasse los, was sich für dich nicht gut anfühlt, lasse sein, was du nicht verändern kannst und gestalte dein Leben genau so, wie du es dir für deinen liebsten Freund wünschen würdest – DICH SELBST.

Hab keine Angst! Weder vor Veränderung, noch vor all deinen Möglichkeiten oder gar vor dem Tod. Angst ist eine Illusion und das war sie schon immer. Angst beruht entweder auf alten Erfahrungen, oder dem, was du über dich selbst und die Welt in der du lebst zu wissen glaubst.

Verändere das und deine Welt verändert sich!

Ich möchte ihnen am liebsten laut zurufen wie wundervoll sie in Wahrheit sind …

“Wir alle sind unendlich größer, als wir es je für möglich halten könnten, verbundener als wir es je in uns fühlen könnten und wirklicher als wir es uns jemals vorstellen könnten!”

“Ein Leben WIRKLICH zu leben bedeutet für mich Grenzen zu sprengen. Aus der dicken Nebelsuppe meines Egos hinauszutreten …. und die grenzenlose WAHRHEIT DAHINTER zu erleben. Im Nebel ist man blind und taub, doch DAHINTER öffnet sich ALLES!”

Lasse Dich weiter inspirieren….

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Erfüllungspfad Schritt 4 – Wem gibst du die Macht?

Erfüllungspfad Schritt 4 – Wem gibst du die Macht?

Als ich im Koma auf mein Leben zurück blickte, erkannte ich, dass ich mich im Laufe der Jahre immer weiter von mir selbst entfernt hatte. Ich selbst war mein schlimmster Feind geworden. Alles was ich dachte und tat, war mit Druck verbunden. Druck gegen die Umstände und Druck gegen mich selbst. Die Vergangenheit fühlte sich schwer an und die Zukunft machte Angst.

Ich erkannte eine dicke, dunkle Hülle, die sich um mein strahlendes Lichtfeld gebildet hatte und in dieser Hülle fühlte ich mich einsam und leer. Sie war wie ein Gefängnis aus dem ich nicht entrinnen konnte.  Alles in ihr fühlte sich eng und machtlos an und sie schien mich komplett von all meinen höheren Ebenen zu trennen. 

Meine Frage war: “Wie kann ich damit ein glückliches Leben führen? Wovon hängt es ab, wie sich mein Leben etwickelt?”

“Das ist das, was du Ego nennst, Anke. Je mehr du gegen dich selbst kämpfst und je mehr du der Angst folgst, um so dicker wird diese Hülle. Sie ist das, was dich in der Illusion hält, getrennt zu sein. Höre auf zu kämpfen und erinnere dich an dein wahres Wesen.” 

Der Weg der ERFÜLLUNG bisher:

Schritt 1:  Hier haben wir uns selbst eine Liebeserklärung gemacht und haben den Blickwinkel auf das gerichtet haben, was bereits in unserem Leben und besonders auch in uns vorhanden ist.

Schritt 2: Ein lautes “JA” haben wir dem Leben zugerufen und haben es als das angenommen, was es ist – unsere WAHL!

Schritt 3: Ließ uns erkennen, dass es nichts gibt, was wir hier erreichen müssen. …. und noch viel mehr.

In diesem Schritt 4 wollen wir uns ansehen, wer uns denn eigentlich durch dieses Leben führt. Wer steuert uns und welchen Einflüssen sind wir unterworfen?

Schritt 4 auf dem Erfüllungspfad:
Wem gibst Du die Macht?

Wer lenkt DICH? Die Angst und die Gedanken der Enge, oder die feinen Stimme der Liebe in Dir?


In uns wirken zwei Käfte, die unterschiedlicher nicht sein können:

Die eine Kraft ist das Ego, das uns glauben lassen will, dass das Leben gefährlich sei. Es spielt mit Gefühlen der Angst und der Machtlosigkeit, der Ohnmacht und der Unsicherheit. Es spricht mit uns über unseren Denker (das Teufelchen auf der Schulter), der uns immer rät “vorsichtig zu sein” oder etwas nicht zu machen.

Seine Schwerpunkte sind:

“NEIN!” – Das geht nicht, kannst du nicht, darfst du nicht, ist nicht möglich….. usw.

“Angst” – Das ist gefährlich, geht nicht gut, schaffst du nicht, bringt Gefahr…. usw.

“Trennung” – Du gehörst nicht dazu, Einsamkeit, Leere, Schuld …. usw.

Die andere Kraft ist unser wahres Wesen, das uns ständig daran erinnern möchte, wie wunderbar wir sind und woher wir kommen. Es spricht mit uns viel leiser und sanfter. Es spricht über unsere Intuition und über unser Herz (das Engelchen auf der Schulter). Es lässt uns Gefühle der Freude und der Leichtigkeit zukommen und spricht immer positiv mit uns. Es sorgt dafür, dass wir uns auf die Suche nach ihm machen und lässt uns nicht aufgeben.

Seine Schwerpunkte sind:

“JA” – Es ist möglich, du kannst das, du schaffst das, es ist in dir… usw.

“Liebe” – Du bist wertvoll, wirst immer geliebt, hab Vertrauen, …. usw.

“Verbundenheit” – Alles ist da! Alles ist in dir und du bist niemals alleine…. usw.

Wem von beiden glaubst Du mehr? Wem hast DU die Macht gegeben?

Das Ego macht uns vor, wir seinen machtlos, klein und getrennt von allem.
Das Ego in uns sagt: “Nein!” und „Ich muss“

Das wahre Wesen entspringt der Seele und ist grenzenlos und schöpferisch.
Die Seele in uns sagt: “JA” und „Alles ist möglich“

Auf wen von beiden hörst du mehr? Oder anders ausgedrückt, wem von beiden erlaubst du dich durchs Leben zu führen?

 

Ist dir bewusst, dass du derjenige bist, der die Entscheidung trifft?

Als ich auf mein Leben zurückblickte und mich selbst in dieser dunklen Kugel sah, war ich entsetzt! Ich sah mich jämmerlich klein und ohnmächtig (ohne Macht) in diesem dunklen Gefängnis sitzen. Mein Kopf war zu Boden gesenkt, ich war kraftlos und hatte keine Perspektive mehr. Ein kleines Häufchen Elend… das vergessen hatte, woher es kam. DA wurde mir bewusst, warum ich mich immer so hilflos  (ohne Hilfe) gefühlt hatte! In dem Moment ergab alles einen Sinn.

Frage: “Oh Gott, wie kann man denn damit ein glückliches Leben führen? Bitte sag mir, was ich tun kann um das zu verändern….”

Antwort: “Denke daran, was ich dir bereits erklärt habe. DU bist hier um Erfahrungen zu machen und du selbst bist es auch, die sich entscheidet, welche Erfahrungen du machen möchtest.  Niemand zwingt dir etwas auf! Du hast es immer in der Hand dein Leben in einem einzigen Moment zu verändern und es kommt nur darauf an, wozu du dich BEWUSST entscheidest.”

Darf ich dich mitnehmen?

Wir selbst tragen immer die Verantwortung für alles was wir in unserem Leben erfahren. Immer! Es gibt niemanden, auf den wir diese Verantwortung abwälzen können und es liegt alleine an uns, wie wir mit den Umständen unseres Lebens umgehen wollen. Alles was wir dazu brauchen ist bereits da!

Wenn wir unser Leben unbewusst leben, dann hören wir auf unser Ego und glauben ihm jedes Wort. Sobald wir aber beginnen uns dessen BEWUSST zu werden, erkennen wir, dass wir nicht unser Ego SIND! Wir erkennen, dass wir nicht die Angst sind…. nicht machtlos sind… nicht hilflos und nicht alleine. Wir erkennen, dass es alleine an uns liegt in welche Richtung wir unser Leben verändern wollen und welche Erfahrungen wir ab sofort erleben wollen. Wir beginnen zu WÄHLEN!

 

Meine damalige Wahl der Ohnmacht:

Als ich auf mein verkorkstes Leben zurückblickte und die Frage nach dem WARUM stellte, bekam ich zur Antwort: „Weil du es so gewählt hast, Anke

Jedoch war ich mir dessen nicht BEWUSST! Ich war einfach der Angst gefolgt und habe meinem Ego jedes Wort geglaubt … ohne es zu hinterfragen. Doch trotzdem hatte ich eine WAHL getroffen (auch wenn ich das nicht wusste).

Ich hatte gewählt mich anzupassen, weil mir die Herausforderungen des Lebens Angst machten.

Ich hatte gewählt mich unterzuordnen, weil ich andere Menschen als stärker empfand.

Ich hatte gewählt zu funktionieren, weil es mir so beigebracht wurde und ich nichts anderes kannte.

Ich hatte gewählt meinen Mund zu halten, weil ich Angst vor den Reaktionen meines Gegenübers hatte.

Ich hatte gewählt niemals STOP zu sagen, weil ich mich zu schwach fühlte…….

Und und und…. diese Liste könnte ich unendlich weiter ausführen.

All das wählte ich, weil ich es nicht besser wuste!
Mir war nicht bewusst, dass es eine andere Möglichkeit gibt.
Ich hatte keine Ahnung, dass ICH es bin, die mein Leben lenkt und steuert.
Ich hatte keine Ahnung, dass ICH mit jeder Entscheidung eine WAHL treffe.

Eine WAHL G E G E N mich und meine Wünsche …. aus reiner A N G S T…..
oder eine WAHL F Ü R MICH!

Heute gestalte ich mein Leben genau anders herum!

Heute ist mein Denker meistens sehr still. Wenn er sich allerdings doch einmal zu Wort meldet, tut er das ziemlich vorsichtig und nutzt Worte wie: “Hm, schau mal, alle anderen machen das so und so… das ist bestimmt besser. Die werden schon einen Grund dafür haben und du könntest ja mal versuchen…… ” Ich muss lachen, denn er versucht mich ganz lieb und mit Engelszungen zu überreden…. doch meistens durschaue ich ihn schnell.

Heute foge ich fast ausschließlich meinen Impulsen und meiner Intuition. Sobald sich etwas eng oder schwer anfühlt, wechsel ich dir Richtung und lasse es los. Ich fühle mich wie ein Segelboot auf dem Meer der Möglichkeiten, welches seine Segel immer an den Wind anpasst und sich von ihm führen lässt. Es ist für mich unwichtig geworden, was morgen ist oder wohin diese Reise mich führt…. ich genieße den Moment und die Kraft des Windes.

Mein Fazit & Deine Aufgabe:

Wir leben ein sehr unbewusstes Leben, wenn wir auf unser Ego hören. Wir haben ihm eine Macht zugesprochen, die es eindeutig NICHT besitzt, doch wir haben es einfach geduldet. Wir haben es “machen lassen” doch damit ist ab jetzt Schluss!

Als Aufgabe habe ich also folgenden Vorschlag für Dich:

Wir beginnen damit dem Ego die Macht zu nehmen in dem wir es erkennen!

WER SPRICHT DA IN MIR? WAS WILL ES ERREICHEN?

Schritt 1 besteht also darin, dass du zum Beobachter wirst! Beobachte dich selbst und dein Ego einmal aus der Zuschauerperspektive. Beobachte dein Ego und auch dein Wahres Wesen einmal für diese Woche und finde heraus, wie sie mit dir sprechen. Bekomme ein Gespür dafür, wann dein Ego dich beeinflussen möchte und wann du die Sprache deines Wahren Wesens erkennst. Dadurch bekommst du ein Gefühl für die Tricks des Egos und nimmst wahr, wie es versucht dich von deinem Wahren Wesen abzulenken.

Dein Ego nutzt Worte (und Gedanken) mit folgendem Inhalt: nicht, nein, muss, Angst, Einsamkeit, weil, aber, eigentlich…. usw. Dein Ego hat für alles immer Erklärungen parat (weil….)

 

Dein wahres Wesen setzt zarte Impulse Sie sind immer positiv, ermunternd und erhebend! Dein wahres Wesen erklärt nichts. Es zeigt dir nur die Richtung!

Wandlung “To-Go”

Werde Teil unserer Gruppe

 
Dein Ego Dein wahres Wesen
Ich kann nicht weil.. Ich kann!
Es geht nicht, weil.. Alles ist möglich!
Ich bin alleine, weil.. Ich bin Alles!
….. …..
Werde zum BEOBACHTER! Nur so kannst du dich bewusst entscheiden und nur so kannst du bewusst erkennen, was du nicht mehr möchtest! Übernimm die Verantwortung für dein Glück!

Schritt 2:

Notiere dir, was du dabei beobachtest. Halte es fest, denn sonst entzieht es sich wieder deiner Aufmerksamkeit und triftet ins Unbewusste ab.

Nutze dein Notizbuch und mache eine Liste mit Aussagen, Gefühlen und Gedanken, die von deinem Ego stammen und eine andere Liste in der du alles festhältst, wie du dein wahres Wesen erkannt hast. Es spricht leiser, zärtlicher, aufmunterder und immer positiv!

 

Schritt 3:

Teile deine Erkenntnisse. Es bringt unfassbar viel, wenn du etwas aussprichst und/oder aufschreibst. Dadurch bringst du es ins AUSSEN und somit in Bewegung. Du verleihst ihm somit KRAFT und AUSDRUCK! DU BIST UNFASSBAR MACHTVOLL! Vergiss das niemals Ich wünsche Dir eine spannende “Beobachter Woche” … und möge sich deine Liste fleißig füllen!!

Liebste Grüße

Hier geht es mit Schritt 5 weiter: Was ist in deiner Realität real?

Erfüllungspfad Schritt 1 – Liebeserklärung an dich!

Erfüllungspfad Schritt 1 – Liebeserklärung an dich!

Herzlich Willkommen auf unserem Weg

 

der ERFÜLLUNG

Du bist auf dem Weg und der Suche nach deinem WAHREN WESEN…
sonst hättest du meine Seite niemals geöffnet.

Es gibt Bereiche in dir, für die das, was du auf deinem Weg in dir selbst erkunden wirst, absolut normal und selbstverständlich ist. Es ist ihr natürlicher Zustand und ihre Aufgabe bestand schon immer darin, deinem Bewusstsein genau diese höheren Bereiche zu eröffnen.

Doch es gibt auch Bereiche in dir, für die kann dieser Weg eine ziemliche Herausforderung werden. Dir werden neue Blickwinkel eröffnet und den Denker in dir wird mit Sicherheit ganz schön oft auf die Probe gestellt.

Den Weg, den ich dir hier zeige, bin ich selbst während meiner Nahtoderfahrung gegangen. Mein Körper lag in dieser Zeit neun Tage im Koma, während ich mich auf der atemberaubendsten Reise zu mir selbst und der Quelle befand. Mir wurde ein Weg gezeigt – ein Weg, den ich an Menschen wie DICH weitergeben möchte.

Es ist ein Weg der Erkenntnisse.

Es ist kein Weg, in dem es darum geht etwas zu “tun” oder ein Weg, der dir bestimmte Tools oder Techniken vorgibt…. es ist ein Weg der Bewusstwerdung dessen, was dir noch nicht bewusst ist.

Doch nun lass uns beginnen mit Schritt 1:

Relativ zu Beginn meiner abenteuerlichen Reise der Erkenntnisse (so bezeichne ich liebend gerne meine Nahtoderfahrung), brachte mich mein geistiger Reiseführer auf eine bestimmte Bewusstseinsebene, aus der heraus ich sehr umfangreich auf mein bisheriges Leben zurückblicken konnte.

Ich blickte auf die Person die ich in meinem Leben bisher war, und wie in einem Schnelldurchlauf zeigten sich Szenen, Gefühle und Zusammenhänge meiner bisherigen Erfahrungen. Ich sah meine Ohnmacht, meine Hilflosigkeit und meine Trägheit. Ich sah, dass ich mich selbst die meiste Zeit meines Lebens als „Opfer der Umstände“ erlebt hatte und wie wenig Liebe ich für mich und mein Leben empfand.

 

1. Schritt auf Deinem Erfüllungsweg:

“Mache Deinem Leben eine Liebeserklärung!”

 

Zu Beginn unserer gemeinsamen Reise, möchte ich dir deshalb einen der wichtigsten, goldenen Schlüssel für ein erfülltes Leben in ans Herz legen. Einen Schlüssel, der die Gabe hat, einen umfassenden Bewusstseinssprung in die Wege zu leiten:

Dankbarkeit.

Dankbarkeit ist ein SEINS-Zustand!

Dankbarkeit ist kein Gefühl im herkömmlichen Sinne, sondern ein Zustand, der aus einer Erkenntnis heraus entsteht, welche Qualitäten man in seinem Leben bereits erfahren kann. Durch Dankbarkeit erlebt man ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit und der Freude sich selbst und dem Leben gegenüber.

Dankbarkeit ist der erste Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wenn wir uns bewusst machen, wofür wir uns selbst und unserem Leben dankbar sein können, dann ändert sich unser bewusster Blickwinkel vollkommen.

Dankbarkeit ist ein Zustand der Erfüllung und eine Liebeserklärung an dich und dein Leben!

Was sich in deinem Leben ändert, wenn du dankbar bist

Wenn du deine Aufmerksamkeit auf die Fülle in dir richtest, entsteht ganz automatisch das Gefühl der Dankbarkeit. Richtest du deine Aufmerksamkeit auf den Mangel in dir, dann entsteht Frust.

Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, für den Reichtum in deinem Leben dankbar zu sein, dann wirst du ganz automatisch sehr viele positive Veränderungen in deinem Leben erfahren.

Du wirst dich selbst wertschätzen und deine Selbstliebe führt zu einem Zustand der Erfüllung.

Andere Menschen reagieren auf deine Ausstrahlung und spiegeln dir deine innere Haltung sehr deutlich. Liebe spiegelt Liebe.

Du wirst dich ausgeglichener und stabiler fühlen und erlebst, dass sich eine innere Balance einstellt, die dir bisher nicht bewusst war.

Du wirst dich selbst wertschätzen und deine Selbstliebe führt zu einem Zustand der Erfüllung.

Du wirst inneren Frieden spüren, der sich in allen Lebensbereichen ausdrückt, für die du dankbar bist.

Du wirst auch die kleine Dinge in deinem Leben wertschätzen und dich dadurch öfter freuen.

Nicht die Glücklichen sind dankbar.
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind. 
Sir Francis Bacon – Philosoph

Dankbarkeit ist ein ZUSTAND der ERFÜLLUNG – kein Gefühl!

Wenn du nicht auf das blickst, was du bereits hast, dann blickst du ständig auf das, was dir fehlt – und das ist der beste Weg, unzufrieden zu sein.

Dankbarkeit ist eine Liebeserklärung an dein Leben und an dich.

Hast du es gerade gemerkt? Hier gibt es zwei unterschiedliche Blickwinkel, um die es in Schritt 1 geht:

Die Dankbarkeit nach AUSSEN: Was habe ich bereits alles in meinem Leben, wofür ich dankbar sein kann?

 

Die Dankbarkeit nach INNEN: Wofür bin ich mir selbst gegenüber dankbar?

Wie viel Schönes und Wertvolles haben wir alle in unserem Leben, und schenken ihm doch so wenig Beachtung. Erst, wenn wir etwas verlieren, wird uns schmerzlich bewusst, welch einen Schatz wir doch hatten und wie dankbar wir hätten dafür sein können, wenn wir es nur geachtet hätten.

Nehmen wir einmal unsere Gesundheit. Sie ist so selbstverständlich da, dass wir sie nicht bemerken, oder uns mit ganz anderen Banalitäten beschäftigen. Erst wenn wir krank werden, wird uns bewusst, wie wundervoll es ist in einem gesunden Körper zu wohnen.

Dankbarkeit erfüllt.

Dankbarkeit macht uns bewusst, wie erfüllt unser Leben bereits ist.

Heute sehe ich mich und mein Leben aus ganz anderen Augen und bin jedem einzelnen Moment meines Lebens dankbar. Ob er sich nun gerade gut anfühlt, oder nicht so gut spielt dabei keine Rolle. Ich weiß, dass nichts im Leben selbstverständlich ist. Noch nicht einmal mein Atem. Jeder Tag ist ein Geschenk für mich. Jeder einzelne Moment ist ein Moment der Fülle. Ich genieße jeden Atemzug, jede einzelne Handlung und jeden Blick aus meinen Augen.

Das Wundervolle daran ist, dass ich diese Momente nicht mehr bewerte. Ich ordne sie nicht mehr (wie früher) in “guter Moment” oder “kein guter Moment” ein, sondern erfahre sie einfach als das, was sie sind. Momente der bewussten Erfahrungen in einem Körper, der mit all dem hier auf seine ganz eigene, wundervolle Weise verbunden ist. 

Nun kommen wir zu den beiden unterschiedlichen Blickwinkeln:

 

1. Blickwinkel:  Dankbar sein, für alles was wir im Außen “haben”

Wir leben in einem Land des Überflusses und des Wohlstandes! Die Zeiten der Verfolgung und Verbannung sind schon lange vorbei. Wir drehen einfach einen Wasserhahn auf, und es kommt reines, sauberes Wasser heraus. Wir haben Kleidung, die uns wärmt (meist viel zu viel). Wir haben Menschen in unserem Umfeld, die uns lieben, Beschäftigungen die uns Spass machen, und so vieles mehr.

Wofür bist DU alles DANKBAR?
Was hast du bereits alles in deinem Leben, was das Leben schön und erfüllend macht?

Hier eine kleine Liste zur Anregung:

Ich bin dankbar dafür

Eine Mutter zu haben,
Einen Vater zu haben,
In einem gemütlichen Zuhause zu leben,
Die Möglichkeit, leckeres Essen zu genießen,
Beine zu haben, die mich durch mein Leben tragen,
Ohren zu haben, mit denen ich das Lachen meiner Kinder hören kann,
Eine Nase zu haben, damit ich die Blumen riechen kann,
Augen zu haben, um sehen oder lesen zu können,
Menschen, die für mich da sind, wenn ich sie brauche,
Das Lächeln meiner Nachbarin heute morgen,
Meinen Körper, der mir all das hier ermöglicht,
Meinen Hund, der mir viel Freude in mein Leben bringt
Jeden neuen Tag, den ich erleben darf,
Jeden Sonnenuntergang, den ich erleben darf,
…….

Meine Fragen an dich:

Wofür bist du dankbar? Wofür kannst du dankbar sein?

Wofür könntest du Danke sagen oder dich bedanken?

Worüber könntest du dich freuen?

Dankbarkeit ist Wertschätzung

Dankbarkeit ist Anerkennung
Dankbarkeit ist bedingungslos
Dankbarkeit ist Liebe

Und jetzt zu dem anderen Blickwinkel:

Die Sicht nach innen, zu dir selbst: Dankbar sein, für das, was DU bereits alles geschafft hast:

Wofür bist DU dir selbst gegenüber dankbar?

 

Jeder von uns trägt unendlich viel in sich, was ihn erfüllt – wenn er es nicht viel zu oft als “selbstverständlich” oder “nicht der Rede wert” abtäte.
Die meisten von uns halten ihr eigenes Verhalten für selbstverständlich und nicht beachtenswert.

Leistungen, Erfolge und erstrebenswerte Charaktereigenschaften werden lapidar mit einem “Ach, das ist ja nichts Besonderes” abgetan.
Ich selbst war darin meisterhaft!
Mein Lieblingsspruch war immer: “Nicht der Rede wert…. das ist ja selbstverständlich!”

Heute sehe ich darin allerdings die fehlende Wertschätzung mir selbst gegenüber und die innere Härte. Egal welche Leistung ich erbracht hatte, egal, welche Hürden von mir schon gemeistert wurden, es hatte kaum Wert und in mir wurde immer nach “mehr” verlangt. Ich war für mich selbst nie “genug”. Kennst du das auch? Ich selbst war mir nie genug wert!

Das ist allerdings das Gegenteil von Dankbarkeit!

 

Empfindest du dir selbst gegenüber Wertschätzung, dass du…..

 

Gerne lachst?

Weinst wenn dich etwas berührt?

Anderen Menschen zuhören kannst?

Die Schönheit des Lebens erkennst?

Dich mit bestimmten Menschen in deinem Leben versöhnt hast?

Ein Kompliment oder Geschenke mittlerweile annehmen kannst?

Für Menschen da bist, wenn sie dich brauchen?

Um Hilfe bitten kannst, wenn du sie brauchst?

Dich selbst verwöhnen kannst und dir gerne etwas Gutes tust?

Auf dich und deine Bedürfnisse achtest?

Dir Freiräume erschlossen hast, die du früher nicht hattest?

 

Kannst du stolz auf dich sein?

Auf den Weg den du schon gegangen bist?

Die vielen Herausforderungen, die du schon gemeistert hast?

Deinen Mut, dich jeder Herausforderung zu stellen?

Deine Liebe zum Leben?

Deine Toleranz anderen Menschen gegenüber,

Deinen Mut, auch einmal Grenzen zu ziehen….?

Was hast DU nicht schon alles geleistet in deinem Leben…..

Kannst DU dir bitte einmal bewusst machen, WAS DU SCHON ALLES GELEISTET HAST???

Kannst DU bitte endlich damit beginnen, DICH für all das WERTZUSCHÄTZEN?

Kannst DU um Gottes Willen damit aufhören, dich als “selbstverständlich” zu sehen?

Mein Fazit und Deine Aufgabe für dich

Dankbarkeit ist einer der Schlüssel zum Glück und zu einem erfüllten Leben.

Dankbarkeit verändert unseren Blickwinkel in den Reichtum und die Fülle unseres Lebens.

Dankbarkeit ist WERTSCHÄTZUNG!

 

Als Impuls habe ich also folgenden Vorschlag für Dich:

Mache DIR und DEINEM Leben eine Liebeserklärung!

1. Schreibe dir alles auf, wofür DU in deinem Leben dankbar bist.

Nimm dir BEWUSST Zeit für dich und gehe in dich.

Wofür bist du in deinem Leben dankbar? (Was ist in deinem Leben, was dich erfüllt)

Hier ist das Umfeld gemeint…. der Partner, Eltern, Wohnung, Arbeit, Freunde, usw.

Lege dir ein schönes Blatt an einen Ort, an dem du oft tagsüber vorbeigehst und notiere dir darauf alles, wofür du dankbar sein kannst.

Freue dich über alles, was du deiner Dankbarkeitsliste hinzufügst….

 

2. Schreibe dir alles auf, wofür DU DIR SELBST gegenüber dankbar bist.
Schreibe dir auf, wofür DU DICH WERTSCHÄTZT.

Nimm dir auch hier BEWUSST Zeit für dich und gehe in dich.

Wofür verdienst Du selbst von Dir endlich höchste Wertschätzung?
Welche Charaktereigenschaften besitzt du, die einfach wundervoll sind?
Welche Hürden hast du gemeistert?
Welche Ängste gelöst?
Was macht DICH zu genau dem wundervollen Menschen, der du bist?
Was liebst du an dir?

Hier bist nur DU gemeint…. du, du, du, du……

 

3. Erzähle davon, wofür DU DICH wertschätzt.

Erzähle noch heute jemandem davon, wofür DU DANKBAR BIST.

Bringe es nach Außen!

Schreibe es unten in die Kommentare… Schreib es einem Freund, erzähle es deinem Partner oder deinen Eltern!

Erkenne dich selbst als das an, was du bist und bringe es nach AUSSEN. Stelle einmal dich selbst in deinen Mittelpunkt und mache es öffentlich!

DU BIST NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH!

Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag und freue mich auf deine Liebeserklärungen!!

Liebste Grüße

Hier geht es mit Schritt 2 weiter: Sagst du WIRKLICH “Ja” zu dir?

Wandlung “To-Go”

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Vom TUN ins SEIN 1.Teil

Vom TUN ins SEIN 1.Teil

Die größte Erkenntnis, die ich während meiner Nahtoderfahrung erlangte war die, dass ich mir mein jämmerliches Leben, welches ich bisher geführt hatte, selbst GEWÄHLT hatte.

Puh, das zu erkennen war ein ganz schöner Schock für mich!

Relativ zu Beginn meiner abenteuerlichen Reise der Erkenntnisse (so bezeichne ich liebend gerne meine Nahtoderfahrung), brachte mich mein geistiger Reiseführer auf eine bestimmte Bewustseinsebene, aus der heraus ich sehr umfangreich auf mein bisheriges Leben blicken konnte.

Ich blickte auf die Person die ich in meinem Leben bisher war, und wie in einem Schnelldurchlauf zeigten sich Szenen, Gefühle und Zusammenhänge meiner bisherigen Erfahrungen. Ich sah meine Ohnmacht, meine Hilflosigkeit und meine Trägheit. Ich sah, dass ich mich selbst die meiste Zeit meines Lebens als “Opfer der Umstände” erlebt hatte. Der Film meines Lebens spulte sich unerbitterlich vor meinen inneren Augen ab und präsentierte mir eine Person, die ohnmächtig allem gegenüber stand, was sie als machtvoll empfand. Sobald ich diese Erkenntnis erlangte, sah ich, dass diese Person fast allem und jedem um sie herum eine MACHT zusprach. Nur sich selbst in keinster Weise.

OHN(e)MACHT war die große Überschrift meines bisherigen Lebens.

Ich erkannte, dass genau dieses Gefühl der Ohnmacht dazu geführt hatte, dass  ich glaubte, mich niemandem gegenüber behaupten zu können, dass ich mich nicht traute meinen Mund aufzumachen, wenn jemand von Außen mal wieder meine persönlichen Grenzen ignorierte…..

oh… kaum war diese Erkenntnis in mir entstanden, machte mir der Film meines Lebens bewusst, dass ich gar keine persönlichen Grenzen besaß!

Ich erkannte, dass ich mich allem und jedem gegenüber hilflos und unfähig fühlte und wie in einer gnadenlosen Endlosschleife einfach vor mich hin funktinierte. Jahr für Jahr… ohne für mich wirklich je etwas zu verändern.

Ein sehr leeres, einsames, ohnmächtiges und trauriges Leben, welches sich da vor meinem inneren Auge abspulte. Zu erkennen, dass das hier gerade mein Leben war, welches ich von oben betrachtete, machte die ganze Sache noch viel trostloser.

Warum nur……

Nachdem ich in einzelnen Zustände eingetaucht war und die unfassbare Bandbreite erfasst hatte, kam in mir die traurige Frage auf: “Warum nur?”

“Wie kann ein Wesen, das so viel Potential mit in dieses Leben gebracht hat, sich nur so unfassbar ohnmächtig und klein fühlen?” Die Frage war in mir noch nicht einmal zuende gestellt, als mir schon die Antwort bewusst wurde “Du hast es selbst so gewählt Anke!”

Warum nur hatte ich so etwas gewählt?

Nun überspringe ich die weiteren Erkenntnisse, die mir die Gründe für dieses Lebensgefühl in vollem Umfang aufzeigten, und formuliere sie für dich so, wie ich es HEUTE sehe und lebe.

Vom “Tun” zum “SEIN”

Ständig “tun” wir irgendetwas! Wir denken, wir handeln, wir planen …. wir kontrollieren unser Leben.

Wir glauben, wir müssten “so und so SEIN“, denn nur dann passen wir dazu, dann sind wir erfolgreich, liebenswert oder was auch immer wir uns vom Leben und unserer Umwelt erhoffen.

Wir glauben immer etwas tun zu müssen! Wir rackern uns ab, weil wir passend SEIN wollen, dazugehören wollen, weil wir glauben, dass wir sonst nicht richtig sind, oder weil wir sonst keinen Wert in der Gesellschaft haben. Punkt.
Uns wurde von klein auf beigebracht etwas zu TUN oder etwas nicht zu TUN.
Dieses TUN (mache dieses…. lasse jenes…) sorgte dafür, dass wir lernten zu FUNKTIONIEREN.

Wie ein Uhrwerk!

Ein Rädchen greift wundervoll ins andere und wenn wir nur lange genug an all unseren Rädchen herumgeschliffen haben, dann funktionierten wir (im besten Fall) wie ein Schweizer Uhrwerk! Uns wurde ja auch Tag für Tag vorgelebt und beigebracht wie das mit dem Funktionieren hier im Leben läuft – und wir haben es niemals hinterfragt!

Wie kämen wir auch darauf es zu hinterfragen. Es machen ja alle so, drum wird es schon richtig sein, oder?

WIR “TUN” etwas, weil wir dadurch etwas “SEIN” wollen.
Wir handeln, um etwas zu erreichen….

Das TUN entspringt dem Denker in uns, dem Verstand und dem menschlichen Ego.
Der Mensch in uns sagt: “Ich will”

Das SEIN entspringt der Seele und ist grenzenlos und schöpferisch.
Die Seele in uns sagt: “Es ist”

Noch einmal:

Wir tun etwas, weil wir dadurch (mit dessen Hilfe) etwas SEIN wollen. Wir glauben, nur durch unser tun erreichen wir das gewünschte Ziel.

Ist dir bewusst, dass du das, was du erreichen willst, bereits bist?

Ist dir bewusst, dass es in Wirklichkeit gar kein Ziel zu erreichen gibt, was du nicht schon längst (auf einer anderen Ebene) bereits erreicht hast (es bist)?

Ist dir bewusst, dass es in Wirklichkeit NICHTS gibt, was du NICHT BIST?

Oder anders ausgedrückt: Ist dir bewusst, dass DU ALLES BIST?

Nein, das kann dir nicht wirklich klar sein, denn wenn es so wäre, würdest du nichts mehr tun, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Du wüsstst nämlich, daß du das Ziel bereits erreicht hast.

Du wüsstest, du selbst BIST das Ziel. Du bist sogar noch viel mehr als nur dieses Ziel.

Darf ich deinen Blickwinkel einmal ändern?

Wenn es stimmt, dass du bereits das Ziel bist, und es nichts zu tun gibt, wodurch du es erst mühsam erreichen müsstest,….. was wäre dann?

Na ja, zuerst einmal gäbe es dann nichts mehr zu tun. Es gäbe nichts mehr, was man sich mühsam erarbeiten muss, was es zu erreichen gilt und auch nichts mehr, dem man sich widersetzen müsste, oder?

Wenn du erkennst, dass du bereits all das BIST, was du SEIN möchtest, dann wird das Leben zu einem kreativen Abenteuerspielplatz. Das Leben bekommt sofort eine sehr leichte und spielerische Note, oder?

Wenn du erkennst, dass du bereits all das BIST, was du SEIN möchtest, dann erkennst du unweigerlich auch, dass du die WAHL hast! Die Möglichkeit, dass du das, was du jetzt gerade, in genau diesem Augenblick sein möchtest auch sein kannst, …. denn du bist es ja bereits.

Das was du suchst, ist bereits da…

Unser Verstand steigt bei solchen Gedankengängen gerne aus oder stellt sich quer. Das ist ihm “zu hoch” und er hat keine passenden Ordner mehr dafür. Unser Verstand ist auch unfähig, sich die Unendlichkeit vorzustellen, weil es für ihn immer ein Ende geben muss, ein Ziel… ein Ergebnis.

Doch jenseits unseres Verstandes, jenseits unseres Menstalfeldes ist unser Wirklichkeit grenzenlos!

Jenseits unseres Verstandes ist ALLES, ja wirklich ALLES möglich!

Hier in diesen Bereichen unserer Selbst BIST DU ALLES.

Wir haben die Wahl

Meine damalige Wahl der Ohnmacht:

Als ich auf mein verkorkstes Leben zurückblickte und die Frage nach dem WARUM stellte, bekam ich zur Antwort: Weil du es so gewählt hast, Anke

Wenn ich es also in meinem alten Leben gewählt hatte, zu funktionieren, mich selbst an das Leben und die Umstände anzupassen, mich unterzuordnen oder dagegen aufzulehnen, dann bekam das, was ich dort sah einen Sinn. Dann verstand ich plötzlich, warum ich unweigerlich so unglücklich werden musste. Warum es gar nicht anders möglich war!

Ich hatte gewählt mich anzupassen, weil mir die Herausforderungen des Lebens Angst machten.

Ich hatte gewählt mich unterzuordnen, weil ich andere Menschen als stärker empfand.

Ich hatte gewählt zu funktionieren, weil es mir so beigebracht wurde und ich nichts anderes kannte.

Ich hatte gewählt meinen Mund zu halten, weil ich Angst vor den Reaktionen meines Gegenübers hatte.

Ich hatte gewählt niemals STOP zu sagen, weil ich mich zu schwach fühlte…….

Und und und…. diese Liste könnte ich unendlich weiter ausführen.

All das wählte ich, weil ich es nicht besser wuste!
Mir war nicht bewusst, dass es eine andere Möglichkeit gibt.
Ich hatte keine Ahnung, dass ICH es bin, die mein Leben lenkt und steuert.
Ich hatte keine Ahnung, dass ICH mit jeder Entscheidung eine WAHL treffe.

Eine WAHL G E G E N mich und meine Wünsche …. aus reiner A N G S T!
Eine WAHL der OHNMACHT.

Noch einmal zur Erinnerung:

Wir wählen etwas, weil wir dadurch (mit dessen Hilfe) etwas SEIN wollen. Wir glauben, nur durch unser tun erreichen wir das gewünschte Ziel.

Heute gestalte ich mein Leben genau anders herum!

Ich tue nichts mehr, sondern wähle!

Ich wähle, was ich sein möchte und dann lasse ich los.

Ich wähle friedvoll zu SEIN…. und lasse los.

Ich wähle in meiner Mitte zu SEIN…. und lasse los.

Ich wähle bedingungslos zu SEIN …. und lasse los.

Genau dadurch veränderte sich mein Leben radiakal…. denn es gestaltete sich ganz automatisch um. Es passte sich MEINER WAHL an und brachte alle Gelegenheiten und Möglichkeiten in meine Welt, die ich brauchte um genau das zu erfahren, was ich gewählt hatte.

Doch dazu mehr in einem weiteren Artikel.
….. Sonst wird das hier ein komplettes Buchkapitel 🙂

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Den Denker mal ausschalten?

Dem Denker in dir einmal Urlaub gönnen …. und dadurch dir auch?

Hier habe ich einen kleinen Ausschnitt aus einem sehr interessanten Gespräch für dich.
Es geht um den Denker in uns und wie du es schaffst, ihn dazu zu bringen, dass er RUHE gibt.

 

 

Das ist das Leben

In jedem Augenblick haben wir die Wahl alles in uns zu verändern. Wir können es anstrengend gestalten, weil wir gegen unsichtbare Wände drücken, oder wir lassen uns vom Fluss des Lebens einfach tragen und geben uns hin.
Das Leben ist nur ein kreativer Spiegel unserer eigenen Sichtweise!
Das zu erkennen ist der eigentliche Sinn unseres Lebens – nicht mehr aber auch nicht weniger.

Fühle dich umarmt und viel Freude beim ausprobieren

 

 

Ein Leben WIRKLICH zu leben bedeutet für mich Grenzen zu sprengen. Aus der dicken Nebelsuppe meines Egos hinauszutreten …. und die grenzenlose WAHRHEIT DAHINTER zu erleben.
Im Nebel ist man blind und taub, doch DAHINTER öffnet sich ALLES!

 

 

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