Diese Übung änderte mein Leben. Auch DEINES?

Diese Übung änderte mein Leben. Auch DEINES?

Was ich am schönsten in meinem Leben finde, sind diese vielen, kleinen und großen MAGISCHEN MOMENTE die es hervorzaubert, wenn man am wenigsten mit ihnen rechnet.

Früher versuchte ich alles in mir und um mich herum zu kontrollieren. Das Leben um mich herum zu lenken und es an meine Vorstellung anzupassen. Dass das nicht funktionieren kann, musste ich sehr oft sehr schmerzlich feststellen.

Das Leben sprengte immer wieder meine „Kopfgrenzen“ und ich blieb verdutzt und ratlos am Boden sitzen. Immer und immer wieder habe ich mich gegen das LOSLASSEN aufgebäumt und glaubte, dass ich mir nur genug Mühe geben müsse …. irgendetwas vielleicht anders machen müsste, und dass „ich es in der Hand hätte“.

Was für eine Illusion!

Ich liebe mein Leben sehr, weil sich mir auf meinem Weg Zwiebelschale für Zwiebelschale zeigt, …. ich sie mir ansehen darf und sie sich dann wie von Zauberhand lösen.

 

DAS IST FÜR MICH MAGIE!

 

Immer wenn ich in mir etwas erkannt habe, nehme ich das Leben plötzlich aus einem vollkommen anderen Blickwinkel wahr und es zeigt mir seine Wunder.

ICH HABE ERKANNT, DASS DAS LEBEN SELBST MAGIE IST! WENN ICH ES LASSE!

Wir haben uns so sehr den Wünschen und Vorgaben unserer Umwelt angepasst, dass wir vollkommen vergessen haben, wer wir wirklich sind. Unsere Eltern und Lehrer sagten uns, wie wir zu sein haben, um in die Gesellschaft zu passen und wir haben verzweifelt versucht, es allen recht zu machen. Ist es nicht so? Wir haben uns in Schubladen gezwängt, uns Masken aufgesetzt und Rüstungen angezogen um nicht verletzt zu werden.

Wir haben alles getan, um uns in ihre Passform zu zwängen.

Bevor wir anfingen uns selbst zu suchen, hatten wir keine Ahnung, wer wir wirklich sind, weil wir so beschäftigt damit waren, jemand anderes zu sein. Wir dachten, so ist das Leben und es geht nicht anders.

 

JEDER GEHT DIESEN WEG – OHNE AUSNAHME.


Das ist der Sinn unseres Daseins.

Wir kommen als helle, strahlende und offene Wesen auf diese Welt, verbunden mit allem was uns zur Verfügung steht – und tauchen (oft richtig brutal) in die Dualität. Wir erleben Schmerz, Zurückweisung und Enge. Wir werden von außen korrigiert und geformt um in die Gesellschaft zu passen, und beginnen schon früh damit, folgsam zu sein und uns zu verbiegen, damit wir diese Enge so wenig wie möglich zu spüren bekommen.
Doch auf diesem Weg verlieren wir uns selbst.

Sobald wir dann damit beginnen unser Leben zu hinterfragen, tauchen wir aus diesen alten Mustern langsam auf und durchschauen sie. Wir erkennen, warum wir uns so sehr verbogen haben und erwachen Stück für Stück.
Wir erobern uns unsere ursprüngliche Kraft zurück und beginnen damit, unsere eigenen Grenzen zu sprengen. Wir machen die Erfahrung, dass alles andere Illusion war und durchschauen uns selbst mehr und mehr.

 

DAS IST FÜR MICH REINSTE MAGIE.

 

Heute möchte ich dir eine kleine, aber sehr tiefgehende Übung zeigen, mit der ich wundervolle DURCHBRÜCHE erlebt habe.

Diese Übung ist ein wichtiger Teil meines Weges, und brachte mich sehr klar in meine heutige KRAFT zurück. Stück für Stück. Ich konnte erkennen, in welchen Bereichen ich in mir festsitze und mir selbst meine Macht verbiete. Wo ich Angst habe, meine Stimme wirklich zu benutzen, wo ich mich klein halte, weil ich Angst habe groß zu sein (oder zu laut). Ich erkannte dadurch vor allem, woher dieses Muster kamen und wie ich sie lösen kann!

Das größte GESCHENK, das wir uns selbst schenken können ist, dass wir uns unserer Muster bewusst werden und sie dann TRANSFORMIEREN – aber wir können uns nur soweit verändern und wachsen, wie wir bereit sind, hinzusehen. Diese Methode nutze ich schon sehr lange und auch immer wieder, wenn ich spüre, dass es ansteht. Sie bereicherte mein Leben unglaublich und war eine der größten Hilfen, wenn ich mal wieder keine Ahnung hatte, wo ich ansetzen sollte.

 

DIE ÜBUNG:

Sie ist einfach, und du brauchst dazu nur Stift und Papier.

Wenn du diesen Artikel einfach nur liest, wird er nichts bewirken, aber wenn du dir jetzt Zeit für dich nimmst und diese Methode einmal für dich ausprobierst, wirst du von ihrer Wirkung überrascht sein 🙂

 

 

Du kannst sie jederzeit für dich nutzen, um aus alten Verhaltensmustern auszubrechen. Wann immer du willst! Immer wenn du in einer Situation steckst, in der du traurig bist, wütend, verärgert, aufgelöst, ängstlich, hoffnungslos oder was auch immer. Diese Methode funktioniert.

Also, wenn du bereit bist, dich wirklich mit dir selbst auseinander zu setzen und deine Themen anzusehen, dann mache folgendes:

 

1) SCHREIBE DEINE GESCHICHTE

Wann immer dich ein starkes Gefühl einholt oder du dich von jemand anderem verletzt fühlst, schreibst du dazu deine Geschichte auf.

Fragen, die du dir dabei stellen kannst:
Was ist die Geschichte in mir, die gerade abläuft?
Was passiert gerade in mir?
Warum bin ich wütend?
Schreibe einfach auf, was dich gerade so aus der Fassung bringt und was das in dir auslöst. Beschreibe, was in dir und mit dir passiert. Einfach schreiben – nicht denken. Lasse es alles einfach hochkommen und bringe es zu Papier. Egal, ob Worte aus dir aufsteigen, die du normalerweise nicht in den Mund nehmen würdest, Vorwürfe herauswollen, die du dir normalerweise nicht zugestehst, oder was auch immer. DIES IST DEINE GESCHICHTE! NUR FÜR DICH BESTIMMT. Erzähle sie dir selbst. Lasse kommen, was kommen will und höre erst auf, wenn du das Gefühl hast, es ist alles zu Papier gebracht.

 

2) IDENTIFIZIERE DAS GEFÜHL

Nachdem du die Geschichte herausgefunden hast, wirst du feststellen, dass die Gefühle, die du hast, in die Geschichte eingebunden sind. Es ist wichtig, dass du ein Gefühl für dich in dieser Geschichte bekommst.

Fragen, die du dir dazu stellen kannst:

Was löst diese Person oder Situation in mir aus?
Was liegt wirklich unter meiner Traurigkeit, Wut, Emotionen, etc?

Um mich hier klar auszudrücken: Es reicht hier nicht einfach „Ich bin wütend“ oder „Ich bin traurig“ zu schreiben. Geh tiefer. Ich bin wütend, weil ich das Gefühl habe, dass er mich nicht schätzt. Ich bin traurig, weil ich mich abgelehnt fühle. Ich bin verärgert, weil ich nie gehört werde oder weil das, was ich gebe, nicht gewürdigt wird,…… oder ich nicht gut genug bin. Du kennst die Gründe genau! Gehe jetzt in dir tiefer und fühle diese Gefühle! Sie sind der Grund. Um sie geht es!

 

3) GEHE ZURÜCK

Jetzt kommt der wichtigste Teil. Nachdem du die Gefühle herausgefunden hast, die hier hochkommen, stellst du dir eine sehr wichtige Frage:

„Wann habe ich mich so gefühlt, als ich ein Kind war?“
„Wer hat es ausgelöst, dass ich mich so fühlte?“
„Wer war daran beteiligt?“

Schau dir die Gefühle und Erinnerungen an, die jetzt auftauchen, wenn du auf dein Leben zurückblickst – war es deine Mutter? War es dein Vater? War es ein anderer Mensch in deiner Kindheit? Wer hat es ausgelöst, dass du dich so fühltest, und auch heute noch fühlst? Die Wahrheit ist, dass die URSACHE dessen, warum wir uns heute so fühlen, in der VERGANGENHEIT liegt.

Die AUSLÖSENDE-Situation erinnert uns an die Vergangenheit die nicht geheilt wurde. Wir wiederholen Situationen mit Menschen in unserem gegenwärtigen Leben immer und immer wieder, um unsere Vergangenheit zu heilen. Um uns selbst zu heilen.

Es ist nicht immer leicht, aber sobald du beginnst, deine Auslöser und deine Muster zu erkennen, kannst du sie heilen und verwandeln. Somit hörst du auf, sie in Endlosschleife zu wiederholen und befreist dich selbst aus ihnen.

Ich habe auf meinem eigenen Weg erkannt, dass es fast nie um das „jetzige Ding“ geht, das mich unglücklich macht, auch wenn ich glaube, dass es darum geht. Es geht um schmerzhafte Erfahrungen aus unserer Vergangenheit, die wir in unsere Gegenwart mitgeschleppt haben.

 

4) LASSE HEILUNG GESCHEHEN

Sobald du die Ursache herausgefunden hast, woher diese Gefühle kommen, schlage ich vor, dass du mit dir selbst erst einmal eine angenehme Zeit verbringst. Wahrscheinlich gibt es ein kleines Kind in dir, das von einem oder beiden Eltern nicht gesehen oder zurückgewiesen wurde.

Dieser innere Anteil muss die Wandlung vollziehen. Niemand sonst. Was darf es lernen? Was brauchst du (es) jetzt, damit es dir (ihm) gut geht? Wem könntest du jetzt vergeben? Dir selbst? Was darfst du jetzt erkennen?

Gönne dir Ruhe und lasse es einfach einmal wirken. Vielleicht hast du das Bedürfnis mit jemandem zu sprechen, dem du vertraust? Lasse dir Zeit, all diese Zusammenhänge in dein Bewusstsein zu steigen und dann…

Gehe sanft, freundlich und mitfühlend mit deinem inneren Kind und dir selbst um. Das ist der Schlüssel der Heilung. Nichts anderes! Alles andere sind Möglichkeiten, Tools und Werkzeuge wie wir diesen liebevollen Umgang mit uns selbst erlernen können.

Du kannst dich zum Beispiel wieder hinsetzen und deine „alte“ Geschichte umschreiben. Erzähle vielleicht ein Märchen, in dem dein Inneres Kind jetzt Schutz findet, Geborgenheit und all das bekommt, was es sich schon immer gewünscht hat. Indem die Menschen nun anders und liebevoll mit ihm umgehen und wie es so zu neuem Mut und neuer Kraft kommt.

Erlaube, dass sich etwas ändert.

DU HAST ES IN DER HAND! NIEMAND SONST KANN DAS ÄNDERN

Das ist eine große und sehr tiefgreifende Übung. Wenn du möchtest, kannst du mir gerne unten erzählen, was du in dir entdeckt hast und heilen konntest.

Wenn du Fragen oder Anregungen hast, freue ich mich natürlich auch über einen Kommentar! Ich antworte garantiert.

Sei glücklich und lebe ein authentisches Leben! Alles andere ist reinste Zeitverschwendung.

Ein Leben WIRKLICH zu leben bedeutet für mich Grenzen zu sprengen. Aus der dicken Nebelsuppe meines Egos hinauszutreten …. und die grenzenlose WAHRHEIT DAHINTER zu erfahren. Im Nebel ist man blind und taub, doch DAHINTER öffnet sich ALLES!

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Musst du noch – oder Lebst du schon?

Musst du noch – oder Lebst du schon?

 

Kennst du das auch?

… Alles fühlt sich eng an, nichts so richtig passend? Du quälst dich durch deine Tage?

Oder ist es so, dass dich bestimmte Seiten deines Lebens unglaublich viel Kraft kosten, sie dich auslaugen bis auf den letzten Rest und du dich nur noch verstecken möchtest?

Oder …. hast auch du vielleicht dein Lachen verloren? Ist es irgendwann, irgendwie im Laufe deines Lebens „auf der Strecke geblieben“?

 

Zieht es dich „runter“ wenn du an einen bestimmten Bereich in deinem Leben denkst und du fühlst dich dabei wie „gefesselt und geknebelt“?

Ich kenne das alles nur zu gut!

Für mich gab es da zwei  Seiten dieser grauen  Medaille:

Die eine Seite bestand nur aus „Pflicht“! … Ich muss noch dieses, und danach gleich jenes …. oh weh, das hab ich noch nicht fertig gemacht …. und das andere muss auch ganz dringend erledigt werden! Der eine will noch was, der andere hat noch nicht … 1000 Baustellen um mich herum und keine davon konnte ich wirklich „abhaken“.
Mit einem ganzen Gebirge an „ich muss noch“ im Rücken quälte ich mich durch meine Tage, die am besten 48 Stunden gehabt hätten …
Vielleicht hätte ich es dann eher geschafft, all das „ich muss noch“ zu „erledigen“…?

Mein Lieblingssatz war: „ich hab auch nur zwei Hände!“ und ich fühlte mich als wäre ich ein Muli, welches einen schweren Karren ganz alleine einen steilen Berg hinaufziehen muss …. während alle anderen lachend nebenher gehen! Keiner half mir ziehen!

AN(STRENG)UNG PUR!

Die andere Seite der Medaille kam danach und fühlte sich ganz anders an! Ich fühlte mich leer und grau …. absolut kraftlos und antriebslos!
„Rien nes va plus“ – Nichts geht mehr! Das Muli war zusammengebrochen!
Ich konnte mich zu nichts aufraffen und alles blieb liegen! Selbst die Dinge die mir früher Freude machten waren nur noch eine Last …. und das schlimmste war, dass sich jeder Tag endlos in die Länge zog!

Jedes „du musst noch“ zog mich nur noch tiefer in diesen grauen, leeren  Nebel …. und ich hatte noch nicht mal die Kraft davor wegzulaufen!  Ich wünschte mir sehnlichst, ich könne einfach in einen „Winterschlaf“ fallen und bitte erst dann wieder aufwachen wenn „es“ vorbei wäre!! ….. Man nennt das wohl „Burn out“ ;o)

STILL(STAND)! Irgendjemand oder Irgendetwas hatte mich komplett k.o. geschlagen!

Und nun? 

 

Wie konnte es nur dazu kommen? Wie konnte es passieren, dass mein Wunsch auf einen langen Winterschlaf (ich er(trage) das Leben nicht mehr) um so viel größer war, als meine LUST AUF DIE FREUDE AM LEBEN?

Die dicksten Steine die ich da in meinem Karren den Berg hinauf zog bestanden aus:

  • „An(forderung)en denen ICH meinte gerecht werden zu müssen“!
  • „Der Angst nicht mehr „geliebt“ zu werden, wenn ich einfach aussteige und „NEIN!“ sage“
  • „Meinem eigenen Perfektionsanspruch, weil ich dachte „nur ich mache es richtig“!
  • ….. ach ja, und dazu gehörte auch die Verantwortung die ich den Menschen in meinem Umfeld abnahm“.

Dir fallen da bestimmt noch viele andere Steine ein, die da so in unserem Karren liegen, oder?

Eines war mir schon mal klar: So konnte es nicht weiter gehen!! Doch wie um Himmels Willen komme ich da wieder raus?????
(Oh …. welch schönes Stichwort: „um Himmels Willen“ ….)

 

Darf ich mal deinen Blickwinkel verändern?

Eigentlich ist die Erklärung für diesen „Zustand“ sehr einfach!

Hast du schon mal das Wort LEBEN rückwärts gelesen?

 

Leben = Nebel


Cool, oder? Also ich war total begeistert, als ich das „begriffen“ habe und plötzlich wurde mir alles klar. Die Puzzlestückchen passten!
Aus meiner Sicht leben wir unser Leben im dicksten Nebel! Der Nebel der Illusionen, der Nebel der Anpassung, der Unterordnung, der Pflichterfüllung, der Gedanken,  der Macht und Ohnmacht …. und ich könnte diese Aufzählung jetzt ins Unermessliche weiterführen.

Was uns in diesem Nebel hält? Wir nennen das „es“ unser „EGO“!


All das von dem wir GLAUBEN wir müssen es so oder so machen, weil wir sonst nicht anerkannt, geliebt oder gesehen werden.

All das was wir MACHEN, weil uns gesagt wurde wir „müssen“ es tun (von den Eltern, Lehrern, Partnern, Vorgesetzten etc.)!

All das was wir über uns selber DENKEN, weil wir uns klein und unfähig fühlen, ungeliebt oder nicht gesehen etc.)

HA! Und genau das ist der Grund, warum ich nicht mehr konnte!!! Das ist der Grund, warum mich alles so unendlich viel Kraft kostete und ich mich dann schlussendlich in dieser LEERE wiederfand!!!!!!!

Ich war den Weg meines „Egos“ gegangen!!!!

Nichts von all dem was ich tat, dachte oder glaubte war aus „Sicht meiner SEELE“ von Bedeutung!
Schlimmer noch …. durch alles was ich tat, dachte oder glaubte entfernte ich mich immer mehr aus der Schwingung meiner Seele (und damit von mir selbst und dem was meine Bestimmung ist)!

SIE(!) war diejenige, die mich  da immer tiefer reingedrückt hat! Sie(!) war diejenige, die dafür gesorgt hat, daß ich K.O. gehe (gehen musste)! Denn nur durch ein klares K.O. würde ich aufhören (müssen) ständig zu kämpfen …. ständig mit dem Kopf gegen meine inneren Wände zu rennen ….. nur durch diesen „Knock Out“ habe ich endlich mal innegehalten und mein Ver(halten) überdacht! …. und nur so konnte  SIE(!) sich endlich bemerkbar machen  ;o)

 

Willst du dieses Spiel beenden? ….  JETZT?
Willst du diesen Nebel endlich verlassen? …. JETZT?

Und wie kommt man JETZT daraus?

Der erste und wichtigste Schritt ist schon vollbracht!!

Du hast erkannt, dass das WAS du da er(lebst), nicht das ist was du wirklich möchtest, oder?
Du hast erkannt, dass das WIE du es tust, dir keine ENERGIE GIBT, sondern dich nur KRAFT KOSTET, oder?
Du hast erkannt, dass das WAS da mit dir geschieht nicht dem Wunsch deiner Seele entspricht, oder?


Der erste Schritt ist ERKENNTNIS!

Indem du begreifst, dass der Weg den du bisher eingeschlagen hattest dich nur in die Enge führt …. dich nur Kraft kostet …. und du (wenn du ihn so weiter gehst) unweigerlich in einer Sackgasse landest, hast du den wichtigsten Schritt schon vollbracht!!!! Du hast „es“ dir BEWUSST gemacht … und das bedeutet, dass sich dein VERSTAND ausdehnt … dein „EGO“ ent(wickelt) sich mit!!!

Und nun geht es zum zweiten Schritt über:


TRIFF EINE ENT(SCHEIDUNG)!!!!!

Indem du eine klare Entscheidung für dich triffst, veränderst du sofort deinen Blickwinkel! Du blickst nicht mehr auf das Problem (der momentane Zustand), sondern auf den NEUEN WEG und dein Ziel!

Indem du zu dir selbst ganz klar STOP! sagst, … zu all dem was du da tust, denkst und fühlst jetzt erst einmal laut STOP! sagst, hält diese ganze innere „EGO-Welt“ unweigerlich inne …. und schaut dich erwartungsvoll an ;o)!

Wie oft schon standst du in deinem Leben vor einer wichtigen Entscheidung? Vielleicht wolltest du deinen Job wechseln … dich von deinem Partner trennen … in eine andere Stadt umziehen … ein neues Hobby finden?
Ganz egal was(!) ……EINES haben all diese Erfahrungen gemeinsam:

Lesetipp: Jeder neue Weg beginnt mit einer Ent-scheidung-

Es gab IMMER diesen EINEN MOMENT, an dem die ENTSCHEIDUNG dazu gefallen ist!! Dieser eine Moment, an dem du aufgehört hast zu grübeln und mit deinem Verstand das „pro und contra“ abzuwägen …. dieser eine Moment, in dem du zu dir selbst gesagt hast: „DAS MACH ICH JETZT! PUNKT! … (auch wenn ich noch nicht weiß wie!)“ …. denk mal darüber nach ;o)
Wenn wir an einer Weggabelung stehen, MÜSSEN wir uns für einen der beiden Wege ENTSCHEIDEN …. sonst stehen wir hier bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag … :o)

Ok, du hast dich also entschieden …. und wie geht es jetzt weiter?


MACHE ES! Komme ins UMSETZEN!!!

Als ich mich damals dazu entschlossen hatte meine 16 jährige Ehe zu beenden, wusste ich noch nicht, wie es jetzt weiter gehen sollte. Ich hatte nicht die Möglichkeiten die ich heute habe und saß erstmal ziemlich ratlos auf meiner Couch! Die Entscheidung war gefallen und für mich auch absolut klar … doch schaff ich das? Was ist mit den Kindern …. kommen sie damit klar? Schaffe ich das finanziell? … Wohin soll ich jetzt gehen? … Wie wird das sein, wenn ich alleine bin? …. usw….. usw!

Alle meine Ängste, Zweifel und Glaubenssätze kamen hoch! Mein Verstand war durch meine Entscheidung auf Alarmstufe 10(!!) und präsentierte mir 1000 Gründe, warum das der absolut falsche Weg ist … den ICH mit Sicherheit niemals erreichen kann!
Und Ich? Ich war ihm mal wieder hilflos ausgeliefert … und steckte im nächsten Schlamassel fest (aber so richtig!)!!

Doch auch hier gibt es einen EINFACHEN …. und einen schwierigen Weg (mal wieder eine Entscheidung treffen ….(ich hoffe, du siehst mich jetzt liebevoll lächeln)!

 

Der EINFACHE Weg ist:

Hilf dem „Denker und Problemlöser“ IN DIR! Lass ihn „da oben“ nicht hilflos alleine rumwursteln, sondern hole ihn mit ins Boot(!) ….. und biete ihm konkrete Lösungen und Vorstellungen an!! Zieht GEMEINSAM den Karren in die NEUE RICHTUNG!!

->  Entscheide(!) dich, was du GENAU möchtest! Sei kreativ! Kreiere dir deinen Zukunftstraum so genau wie möglich … (was wäre das tollste und beste Ziel für dich!) … achte hierbei NICHT auf das Geplapper deines „Denkers“ denn er wird dir wieder erklären dass dieses und jenes nicht funktioniert … weil: kein Geld, Verantwortung, keine Zeit … usw. Entscheide aus dem HERZEN (Seele) was du gerne erreichen würdest, wenn du es könntest!!!! Wenn DU ZAUBERN KÖNNTEST … was würdest DU DIR gerne herbeizaubern? KONKRET(!)?

-> Bringe dein Wunsch-Ziel zum AUSDRUCK! Schnapp dir einen Block und erstelle dir SCHRIFTLICH ein Mindmap oder eine eigene Collage mit Bildern die du aufklebst, Worte die du farbig markierst etc. pp! Wichtig ist hierbei, dass DU deinem Verstand LÖSUNGSMÖGLICHKEITEN und Richtungen anbietest, die er(!) in Zusammenarbeit mit deiner Seele(!) dann verwirklichen kann.

-> Der Zaubersatz hierbei ist: „AUCH WENN ICH NICHT WEISS WIE!“
Vielleicht schreibst du dir diesen Zaubersatz ganz oben auf deinen Zettel ;o) … dieser Satz bringt deinen Verstand dazu, dass er aufhört dir permanent „alte“ Ratschläge zu erteilen und erstmal in „Warteposition“ rutscht!

Und dann?

Wenn diese kreative „Arbeit“ fertig ist, was dann? Ganz einfach:

 

LASSE LOS!

Überlasse JETZT die VERWIRKLICHUNG deiner NEUEN Zukunft deiner SEELE!
Kennst du das Buch von Bärbel Moor „Bestellungen beim Universum“? Das beruht auf dem gleichen Prinzip … und es funktioniert(!) … nicht nur bei grünen Ampeln und Parkplätzen … smile*.

Es gibt unzählige, wirklich tolle Mentaltrainer da draußen, die alle diesen einfachen Weg schulen.

Wenn du in dein Navi nicht eingibst, wohin du möchtest … wie soll es dich dann zielgenau dorthin bringen? Und wenn du es eingegeben hast …. was machst du dann? DU LÄSST ZU, DASS „ES“ DICH FÜHRT … oder?

 

DAS ERGEBNIS:

Du hast den „alten“ Weg den dir dein „EGO“ vorgeschlagen hatte verlassen und hast dir BEWUSST deine eigene Zukunft kreiert!

Du wurdest BEWUSST zum Schöpfer, Zauberer und Gestalter deines Lebens!

Du wirst Stück für Stück ERFAHREN, dass dir alles „zufällt“ was du auf deinem Weg zu deinem Wunschziel benötigst!

Du (und auch dein Verstand) werden be(geist)ert feststellen, dass „plötzlich“ und wie aus „heiterem Himmel“ Personen, Möglichkeiten, Erkenntnisse und Situationen in dein Leben treten, die du noch vor ganz kurzer Zeit nicht für möglich gehalten hättest ;o)

Lesetipp: Ausrichtung auf das ZIEL deiner SEELE – eine tolle Ergänzung hierzu ;o)

Jetzt bin ich neugierig von dir zu hören:

Hat dir mein Artikel gefallen …. und vor allem, hilft er dir weiter? Hast du Fragen oder Anregungen dazu? Schreib mir deine Antworten in die Kommentare.

Ich freue mich über deine Meinung!

Ganz herzliche Grüße

Deine

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Willst du wirklich was verändern?

 

 

WIRKLICH? …. oder nur ein bisschen? …. sicherheitshalber? …. erst mal probieren?


EIN BISSCHEN FUNKTIONIERT NICHT!!!!

Man kann sich nicht ein bisschen auf etwas NEUES einlassen, wenn man seinem Herzen folgt. Dieses „bisschen“ ist die Handbremse deines VERSTANDES!! 

 

STOP!

Wenn du wirklich die Nase voll hast, wenn dein Limit des Erträglichen erreicht ist sag eindeutig STOP! zu deinem alten Weg, zu all den alten Erfahrungen, die du jetzt schon zum 1000endsten mal durchgekaut hast und die definitiv nicht mit dem Wunsch deiner Seele übereinstimmen!

Sag eindeutig STOP! zu all den Personen, die dich nur Kraft und Energie kosten, die dich verbiegen wollen und sich immer wieder ÜBER dich stellen!

Sag eindeutig STOP! zu all den alten Verhaltensweisen und Überzeugungen, die du schon so lange in dir trägst und die dich bisher an genau diesen Punkt gebracht haben – nämlich in diese enge Sackgasse!

Sag eindeutig STOP! zu einfach ALLEM, was DICH davon abhält DEINE WAHRHEIT endlich zu LEBEN und auszudrücken!!!!

Und vor allem: Sag eindeutig STOP! zu deinem EGO!  

Lesetipp: Mache dein Ego zu deinem Verbündeten. JETZT!

 

Triff eine Entscheidung! FÜR DICH!

Triff eine Entscheidung! Sag STOP!

 

Im Unterbewusstsein gibt es eine Ebene auf der sich diese inneren Hamsterräder sehr gut zeigen ;o) …. hier dreht man sich ständig im Kreis, watet in tiefem Morast und dreht dort seine Runden …etc.
Dieses STOP! von dem ich hier rede ist wirklich „nur“ ein ernst gemeinster Gedanke! Eine innere Entscheidung, die du triffst – nicht mehr und nicht weniger!

 

Erkläre eine NEUE Absicht!

Schreibe zum Beispiel einen VERTRAG mit dir selbst ;o)

 

Ich mache das sehr gerne. Ich setze mich hin und beginne zu schreiben …. oben auf meinem Blatt Papier steht in großen Buchstaben „VERTRAG“! Und in diesem Vertrag füge ich alles hinein, was ich mir selbst ab JETZT erlaube, wünsche und was ich leben möchte. Ich verspreche mir selber darin, dass ich alles loslassen werde was mir nicht mehr gut tut, was nicht zu mir passt oder was ich nicht mehr möchte (alles was mir bewusst ist zähle ich GENAU (!) auf)……  unterschreibe diesen Vertrag (mit Datum und Ort) … und lege ihn an einen für DICH positiven Ort! Es ist ein sehr wichtiges Dokument denn es WIRD sehr vieles IN DIR verändern! Glaub es mir!
Dein Unterbewusstsein und deine Seele WIRD darauf reagieren und alles nötige ganz von selbst veranlassen … sei neugierig was da alles in dir und um dich herum geschehen wird ;o)

 

DAS WAS DU DENKST ERSCHAFFST DU!  Also lasse uns beginnen in die RICHTIGE RICHTUNG zu denken, ….. damit auch das eintritt, was wir uns aus unserem HERZEN wünschen!

Goldener Schlüssel: Du solltest wissen, wohin du willst!

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Entdeckungsreise!!!!!!

Jetzt bin ich neugierig von dir zu hören:

Hat dir mein Artikel gefallen …. und vor allem, hilft er dir weiter? Hast du Fragen oder Anregungen dazu? Schreib mir deine Antworten in die Kommentare.

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Der Weg zum Glück – von Sam Berns

Ich möchte Euch heute ein Video vorstellen, dass mich auf Grund seiner schlichten Wahrheit tief bewegt und zu Tränen gerührt hat. Es handelt von dem amerikanischen Jungen Sam Berns, bei dem im Alter von zwei Jahren eine sehr seltene Krankheit diagnostiziert wurde:...

Erfüllungspfad Schritt 6 – Erfüllung fühlen

Schritt 6 stand eigentlich unter einem ganz anderen Thema. Ich wollte dir vom "Tod und dem Leben" erzählen. Ich wollte (äh ... der Denker in mir wollte) dir helfen deinen Blickwinkel auf das, was wir unter "Tod" verstehen zu ändern,.... doch es kam anders! Der halbe...

Jeder NEUE Weg beginnt mit einer ENTSCHEIDUG!

Willst du wirklich was verändern?     WIRKLICH? .... oder nur ein bisschen? .... sicherheitshalber? .... erst mal probieren? EIN BISSCHEN FUNKTIONIERT NICHT!!!! Man kann sich nicht ein bisschen auf etwas NEUES einlassen, wenn man seinem Herzen folgt. Dieses "bisschen"...

Erfüllungspfad Schritt 5 – Was ist deine Realität?

Meine Frage war: „Wer bin ich denn nun wirklich? Bin ich das, was ich hier in meinem Leben erfahre, oder bin ich grenzenlos und frei? Du erzählst mir von Wundern und unendlichen Möglichkeiten, doch meine Realität ist eine andere. Was von all dem ist Realität und was...
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Wie Du Dein BEWUSSTSEIN auf das ZIEL Deiner SEELE ausrichtest

Wie Du Dein BEWUSSTSEIN auf das ZIEL Deiner SEELE ausrichtest

Bei einem der letzten Seminare schaltete sich einer meinder geistigen Lehrer plötzlich in unser Gruppengespräch ein, als wir über „vergrabene Anteile“ sprachen. Seine Worte haben uns alle tief bewegt und er hat uns mal wieder gezeigt, wie leicht und einfach es sein kann!!!

Viel Freude mit seiner wundervollen Energie ;o) …. und tolle Ergebnisse!!!

 

Ausrichtung auf das ZIEL DEINER SEELE

 

„Ich grüße euch in tiefer Liebe und Hochachtung

Ich bin Hilarion und es ist mir eine große Ehre und Freude, euch einen Teil eures wunderbaren Weges zu begleiten.
Meine Aufgabe ist es, euch zu lehren, was es bedeutet EINS zu SEIN.

EINS zu SEIN bedeutet nicht das, was du dir im Moment vorstellen kannst lieber Freund. EINS zu SEIN bedeutet so viel mehr und ist um so vieles umfassender, dass sich der menschliche Verstand und die menschliche Vorstellungskraft noch dagegen sträubt und dir sagt: Das kann doch gar nicht sein! Das ist einfach nicht möglich! *lächelt*

Doch dein Verstand kann sich langsam an diese, für euch vollkommenen unbekannten Welten annähern, wenn er sie ERFÄHRT! Der Verstand gibt nach durch ERFAHRUNG und ERKENNTNIS – indem er dann erfährt, dass es „DAS“ doch gibt, und dass „JENES“ auch möglich ist. In dem Moment, indem er diese neue Erfahrung für sich zulässt, lässt er gleichzeitig eigene Grenzen (Begrenzungen) los und schwingt sich einige Ebenen höher. Er dehnt sich aus und weitet sich.

Mit dem menschlichen Gefühl verhält es sich sehr ähnlich. Auch euer Gefühl sagt im Moment noch: „Freiheit – Grenzenlosigkeit – Glückseeligkeit …. das ist für mich nicht erreichbar! Ich kenne nur Beschwerlichkeit und Enge. Ihr habt ja alle gut Reden da „oben“!“

Doch auch euer Gefühl wird ERLEBEN dürfen, dass es sich auch anders fühlen kann. Dass es in euch und um euch herum sehr viele andere BEREICHE gibt, in denen es leicht und losgelöst schwingen darf und in denen das Herz vor Freude zu schlagen beginnt und nicht wie bisher vor Angst oder Aufregung.

Wir werden mit euch gemeinsam diese neuen Bereiche erkunden und euren Körpern und Zellen beibringen, was es bedeutet, wenn wir euch sagen:

 

ICH BIN DAS ICH BIN UND ICH BIN GÖTTLICH! ICH BIN DIE SCHÖPFUNG UND DER SCHÖPFUNGSFUNKE –
ICH BIN DIE LIEBE UND DIE ERKENNTNIS! ICH BIN EINS MIT ALLEM WAS IST!

 

Wichtig auf diesem Weg der Erweiterung und Entgrenzung ist es, dass all eure verschiedenen Bereiche gemeinsam und miteinander ihre Erkenntnisse erlangen und alle „an einem Strang ziehen“ wie man so schön sagt. Hierzu möchte ich euch gerne mit auf eine kleine Reise nehmen:

Schließt bitte nun mal eure Augen und nehmt einen tiefen Atemzug….

Stellt euch nun ein großes, stolzes Segelschiff vor. Ein Segelschiff mit großen, weißen Segeln und hohen Masten.
Es ist ein herrliches Schiff mit wunderschönen Verzierungen und einem großzügigen Deck.
In seinem Bauch gibt es reichlich Platz für die Mannschaft und auch für die Güter die es in sich trägt.

Auf diesem Segelschiff gibt es natürlich einen Kapitän und auch einen Steuermann. Es gibt Offiziere, die dafür sorgen, dass die Befehle des Kapitäns korrekt umgesetzt werden, es gibt Matrosen und auch eine Kombüse an Bord, die für die Nahrung der Mannschaft sorgt.
Es herrscht also rege Betriebsamkeit an Bord und vielleicht könnt ihr auch – hoch oben am Mast den Mann im Ausguck erkennen, der mit einem langen Fernglas den Horizont absucht und das Ziel des Segelschiffes kennt.

Dieses Schiff hat ein ganz bestimmtes Ziel – einen Hafen an dem es ankommen möchte – und der Kapitän kennt sein Ziel genau.
Er hält sich an seine Seekarten die er sich selbst auf seinen vielen Reisen angefertigt hat und braucht die Unterstützung des Mannes im Ausguck. Er muss sich auf seinen Kompass und auf seine Erfahrung verlassen – und natürlich auf seine Mannschaft.

Bitte jetzt einmal deine Seele, dir DEIN SCHIFF zu zeigen! Dein Schiff und deine Besatzung die sich auf dem Schiff befindet.
Lasse das innere Bild vor dir auftauchen und nimm es einfach an – wie auch immer es sich dir jetzt zeigt und erlaube dir es einfach, ganz neutral und wertfrei zu erkunden.

Sind die Segel deines Schiffes heil, oder kann man ihnen einige Stürme ansehen, die sie schon gemeistert haben?

Ist das Schiff größer oder kleiner als das Schiff eben?

Wie ist das Wetter? – Hast du guten Segelwind oder dümpelst du in einer Flaute vor dich hin?

Ist Land in Sicht, oder liegt der Horizont vielleicht im Nebel?

Wo befindet sich der Kapitän auf deinem Schiff? Was macht er gerade?

Wende dich jetzt bitte deiner Mannschaft zu und schaue nach, was sie tut? Arbeiten sie zusammen oder schlafen vielleicht einige von ihnen? Ist überhaupt jemand an Bord?

Nimm einfach wahr, was sich dir zeigt und wenn du einen guten Gesamteindruck deines Schiffes und seiner Situation bekommen hast, dann erlaube mir jetzt mit deiner Seele gemeinsam DEIN SCHIFF in die ORDNUNG zu bringen!
Erlaube mir zu wirken und ich werde JETZT mit deiner Seele gemeinsam alles so verändern, wie es DEINER WIRKLICHKEIT entspricht.
Beobachte und genieße! Nimm wahr, wie deine Seele die Korrekturen vornimmt, die erforderlich sind und erlebe die Veränderungen.

Ich danke dir sehr und verabschiede mich vorerst aus deinem Feld
In tiefer Hochachtung

HILARION

Hat dir mein Artikel gefallen …. und vor allem, hilft er dir weiter? Hast du Fragen oder Anregungen dazu? Schreib mir deine Antworten in die Kommentare.

Ich freue mich über deine Meinung!

Ganz herzliche Grüße

Deine


 

 

 

Ein Leben WIRKLICH zu leben bedeutet für mich Grenzen zu sprengen. Aus der dicken Nebelsuppe meines Egos hinauszutreten …. und die grenzenlose WAHRHEIT DAHINTER zu erleben. Im Nebel ist man blind und taub, doch DAHINTER öffnet sich ALLES!

Lasse Dich weiter inspirieren….

Der Weg zum Glück – von Sam Berns

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Vor meinem LEBEN – oder – in der Wahrheit!

  Den Blick der SEELE die wir sind .... auf das Leben welches wir wählen! Diese Erfahrung aus einer meiner eigenen "Reisen" möchte ich gerne mit DIR teilen! Lass uns gemeinsam auf eine kleine Reise gehen ;o)   ........ ich vernehme den gleichmäßigen, kräftigen...

Das Dickicht meines Waldes

Dies ist ein Gefühl in Textform, welches ich vor Jahren zu Papier gebracht habe und euch heute gerne zur Verfügung stellen möchte. Möge es auch dir helfen, Licht in deinen Wald zu bringen ;o) Der Wald zeigt sich im Unterbewusstsein sehr oft symbolisch für alles, was...

Erfüllungspfad Schritt 7 – Der Tod und das Leben

Oh ja, der Tod…..! Wir suchen ihn, wir fürchten ihn, wir verdrängen ihn oder wir leben unser ganzes Leben in seinem Schatten. Ich habe ihn mir von allen Seiten betrachtet… glaube mir! Ich kam schon mit ihm „Hand in Hand“ auf diese Welt und habe um die ersten Atemzüge...

WAS BEDEUTET LEBENSQUALITÄT FÜR MICH?

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade, die Stefanie Ochs ins Leben gerufen hat. Sie hat die Frage in den Raum gerufen, "Was bedeutet LEBENSQUALITÄT für mich?" - und als ich das las, musste ich einfach lächeln, denn der Zeitpunkt für solch eine Frage ist mal...

Der TOD ~ und sein größtes GESCHENK dieses LEBENS an MICH

    Den eigenen Tod BEWUSST zu erleben ist ein Geschenk welches nur wenigen Menschen gegeben wird. Ich habe dieses außergewöhnliche Geschenk erhalten und möchte hier nun gerne einmal darüber berichten... deshalb wird dieser Artikel heute eine sehr...

Innere Kinder und die große Chance, die sie uns bieten

Bist du unglücklich oder fühlst du dich leer?  Du hast irgendwann, irgendwie im Laufe deines Lebens vielleicht den Sinn verloren, und wenn du tief in dich hinein lauschst spürst du nur Sehnsucht? Sehnsucht nach Liebe, Anerkennung, gesehen (gehört) werden... oder nach...

Ändere dein Lebens-Passwort!

Ändere dein Lebens-Passwort Ich bin immer wieder darüber begeistert, wie unfassbar leicht und spielerisch so manche Lösungen sind! Wir Menschen sind allerdings meistens darauf trainiert kompliziert zu denken – Mühe zu sehen, wo es eigentlich mühelos geht. Wir sehen so...
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Das Dickicht meines Waldes

Das Dickicht meines Waldes

Dies ist ein Gefühl in Textform, welches ich vor Jahren zu Papier gebracht habe und euch heute gerne zur Verfügung stellen möchte. Möge es auch dir helfen, Licht in deinen Wald zu bringen ;o)

Der Wald zeigt sich im Unterbewusstsein sehr oft symbolisch für alles, was in uns im Laufe der Jahre über den Kopf „gewachsen ist“. Doch das wusste ich damals, als ich diese Geschichte schreib noch nicht. Allerdings ging es mir zu dieser Zeit sehr, sehr miserabel und ich weiß heute genau, warum ich eben diese Bilder bekam 😉

Ich stehe in einem großen, dunkeln Wald. Der Boden ist bedeckt mit unzähligen Tannennadeln und ich sehe vereinzelte Lichtstrahlen durch die hohen Tannenwipfel scheinen. Große Tannen, dunkle Tannen die mir Angst machen und die mich doch auch schützen. Solange ich mich in diesem Wald aufhalte, kann ich mich verstecken und keiner findet mich. 09_oHier in diesem Wald kenne ich mich aus, denn er ist mein Zuhause geworden. Ich kenne jeden Baum und jeden Busch, jeden Ameisenhügel und weiß genau, wie sich der Boden unter meinen nackten Füßen anfühlt.

An einigen Stellen in meinem Wald habe ich es mir gemütlich eingerichtet und habe mir Bereiche geschaffen, an denen ich mich geschützt und geborgen fühle. Wenn ich hier auf dem weichen Moosboden sitze und meine großen, mächtigen Freunde die Tannen ansehe, weiß ich, dass jede von ihnen durch ein bestimmtes Thema gewachsen ist. Jede meiner Freunde steht für ein eigenes Thema und doch sind sie alle nicht nur über ihre Wurzeln miteinander verbunden.

Als ich jünger war, gab es hier nur einige kleine Bäume und Büsche – die Lichtung war hell und die Sonne hatte keine Mühe bis auf den Boden vorzudringen, doch mit der Zeit wuchsen die kleinen Bäume zu mächtigen Tannen heran und die kleinen Büsche verschwanden durch zu wenig Sonnenlicht. Nach und nach begannen immer mehr Tannenzapfen zu Boden und fallen wodurch neue Bäume wachsen und gedeihen konnten. Aus ein paar kleinen „Themen“ wurden immer mehr und immer größere „Themen“, die mir nun langsam aber sicher das Licht und die Luft zum Atmen rauben.
Wenn ich mir meine Bäume so betrachte, stelle ich fest, dass der Boden des Waldes kaum noch Platz für neue Bäume bietet und mir fällt auf, dass sich hier keine Vögel oder andere Tiere aufhalten.

Oftmals sitze ich an meinen Lieblingsplatz, einer kleinen etwas erhöhten Lichtung, auf der noch keine Tannen gewachsen sind und auf die noch wunderschöne warme Sonnenstrahlen treffen. Hier kann ich mich auf den Rücken legen und meinen Blick nach oben zu den vorbeiziehenden Wolken richten. Hier spüre ich Wärme und ein gewisses Gefühl des Friedens. Hier geht es mir gut und den Wald um mich herum empfinde ich als Schutz und Sicherheit.

Doch manchmal macht er mir auch große Angst. Manchmal, wenn die Sonne sich verfinstert und die Wolken über meinem Kopf immer dunkler und dunkler zu werden scheinen, dann beginnen die Tannen sich zu biegen und Geräusche von sich zu geben. Die Tannen beginnen zu ächzen und zu stöhnen und sich im aufkommenden Wind zu krümmen. Ich laufe barfuß und ziellos durch den dunklen Wald und finde nirgends eine Zuflucht und erst in diesen Situationen erkenne ich, dass mein Wald mir eine unheimliche Angst macht.

Moon night in forest (collage)Meine Angst und Verzweiflung nimmt mit jedem Baum zu, der laut Töne von sich gibt und der mir die Geschichte seines Lebens und seiner Entstehung erzählt. Viele der Tannen sind aus Zurückweisung und Einsamkeit entstanden und wenn ich mich bei ihnen aufhalte, dann erlebe ich ihre Tragödien immer und immer wieder. Sie schreien ihre Geschichten auf mich herab und ächzen und stöhnen dabei, während sie sich im Sturme biegen und ich habe Angst, dass sie dem Sturm nicht standhalten und über mir zerbrechen.

Ich fühle mit jeder Faser meines Seins ihre Einsamkeit und ihre Angst. Ich kann erkennen, wodurch sie so viel Nahrung bekommen haben und möchte nur noch weglaufen – vor ihnen fliehen. Ich hechte weiter durch den Wald auf der Suche nach einem geschützten Fleckchen Erde, auf dem ich mich endlich ausruhen kann, doch ich erreiche meine Bäume die durch die Kritik und die Macht von Außen entstanden sind und diese machen mir noch viel mehr Angst. Ich schrumpfe in ihrer Gegenwart und kann immer weniger atmen.

Alles um mich herum ist dunkel und der Wind heult mir um die Ohren. Die Bäume biegen sich im Sturm und Tannenzapfen prasseln wie Worte auf mich nieder. Ohnmacht erfüllt mich während fürchterliche Sätze auf mich nieder regnen – ohne Rücksicht darauf, wie sehr sie mich treffen und verletzen. Blut rinnt meinen Körper hinunter, während sie mit ihrer gesammelten Kraft auf mich eindröhnen, ich kann mich kaum noch bewegen und versuche mit letzter Kraft vor dieser entsetzlichen Situation zu fliehen. Doch meine Flucht führt mich nur tiefer in den Wald, zu den Bäumen der Selbstkritik und des Selbsthasses. Sie erzählen mir genau, was alles an mir nicht richtig ist und warum ich schuld bin an dem gesamten Leid, welches sich hier im Wald versammelt hat. Sie erzählen mir wie unfähig ich doch in all dem bin was mir wichtig ist und wie wenig ich doch bei meinen Versuchen richtig mache. Sie schreien auf mich ein, welch egoistischer Mensch ich bin und warum ich den Menschen um mich herum nicht das gebe, was sie doch so dringend brauchen. Es regnet Beschimpfungen und Hasstiraden herunter, während die Tannen im Sturm ihre gesammelte Kraft und Kälte entladen.

Oh lieber GOTT wo soll ich denn nur hin? Wohin kann ich fliehen, wo finde ich Halt und Schutz vor mit selbst? Ich fühle mich wie ein von der Meute gehetztes Tier, ringe nach Atem und laufe schreiend durch die Nacht, so als könnten meine Schreie den Lärm um mich herum zum Verstummen oder zur Nachsicht bewegen …. doch mein Wald zeigt keine Nachsicht mit mir! Wohin ich auch laufe … wohin ich auch zu flüchten versuche, es gibt vor ihm kein Versteck und er gibt mir keinen Schutz, sondern er hat sich komplett gegen mich gerichtet und zeigt mit sein wahres Gesicht in welches ich nun schauen muss.

Erschöpft sinke ich zu Boden und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. Blut rinnt mir aus den Ohren und mein Hals tut weh. Ich mag nichts mehr hören und habe keine Schreie mehr übrig. Alles habe ich versucht und mir bleibt nichts anderes mehr übrig, als mich meinem Wald zu ergeben und auf das Ende des Sturmes zu warten, der hoffentlich bald eintritt.

Oh wie sehr sehne ich mich nach meiner kleinen Lichtung, auf der mich die wenigen Sonnenstrahlen erreichen, die mein Wald noch durchlässt.

In ein paar Jahren wird es auch meine kleine Lichtung nicht mehr geben. Sie wird den Tannen Platz gemacht haben und mein letzter Zufluchtsort wird verschwunden sein.

Mein Leben lang bin ich den Tannen ausgewichen, bin vor ihnen weggelaufen, wenn sie mir ihr wahres Gesicht zeigten, oder habe mich bei ihnen versteckt, wenn die Sonne schien. Mein Wald war mir wichtig, denn ich hatte Angst vor dem „Draußen“. Ich hatte Angst davor, ohne Wald zu leben und dann kein Versteck mehr zu haben, in das ich mich flüchten kann, weil ich es so gut kenne.

Während ich hier mit meinem geschundenen Körper so auf dem Waldboden sitze und der Sturm langsam nachlässt, wird mir einiges klar.

Ich kann erkennen, dass meine Tannen lauter und lauter wurden, je mehr Angst ich vor ihnen hatte und dass sie um so bedrohlicher wurden, je mehr ich versuchte vor ihnen zu fliehen. Ich erkenne die Größe meines Waldes, da ich nie etwas anderes gegen seine Wucherung und Ausbreitung unternommen habe als zu fliehen. Ich habe mich niemals hingesetzt und meinen Bäumen zugehört, als sie mir ihr Leid zu klagen versuchten – nein ich habe das Gegenteil getan und bin ihnen davongelaufen und habe ihnen kein Gehör geschenkt! Wenn das Wetter schön war und die Sonne schien, befand ich mich auf meiner Lichtung, statt mich zu ihnen zu setzten und mich mit ihnen über ihre Traurigkeit zu unterhalten. Ich habe mich lieber um andere Menschen und deren Probleme gekümmert, um für mich einen Grund zu haben, mich nicht mit ihnen auseinandersetzen zu müssen. Ich habe mich auch oftmals in Oberflächlichkeiten geflüchtet, nur um nicht hin sehen zu müssen.

Ja, ich muss erkennen, dass ich den einfachen Weg gegangen bin mit all den Prägungen in mir umzugehen. Den Weg des Wegsehens und des Vermeidens.

Ist es denn ein Wunder, dass meine Bäume aufschreien und mir ihre Schmerzen ins Gesicht donnern müssen, wenn ich ihnen keine andere Möglichkeit lasse es aus sich heraus zu bringen?

Sind sie nicht genauso verwundet wie ich es bin und haben im Gegensatz zu mir noch nicht einmal die Möglichkeit vor sich selbst zu fliehen? Brauchen sie nicht genauso wie ich ein Ohr, welches sich ihren Schmerz anhört und sie einfach trotzdem liebt und versteht?

Werden sie denn nur so bedrohlich, verletzend und hart, weil ich ihnen keine Möglichkeit gebe sich auf andere Weise bemerkbar zu machen?

Viele Fragen tauchen in mir auf und ich werde langsam immer ruhiger und ruhiger.

Ich werde mich um meinen Wald kümmern, denn ich erkenne langsam, dass jeder meiner Bäume ein wichtiger Teil von mir ist, dem ich bislang erfolgreich ausgewichen bin. Wenn ich es schaffe, meine Bäume anzusehen und ihre Gefühle anzunehmen, werden sie sich nicht mehr so lautstark bemerkbar machen müssen und sie werden sich geliebt und gesehen fühlen können und vielleicht werden sie dann auch ihre Gestalt verändern und zu einem kleinen grünen Busch werden können? Vielleicht darf ich es mir dann auch erlauben, dass mein großer Freund der Wald sich mehr und mehr lichtet und ich dadurch meine Angst vor der Außenwelt verliere? Ja vielleicht, …. wenn ich den Mut dazu finde meine alten Gewohnheiten zu durchbrechen und auch bei Sonnenschein den Schmerz meiner Bäume zu beachten.

Langsam erhebe ich mich von meinem Waldboden und spüre meinen Körper mehr und mehr. Wenn ich an mir herunter blicke, kann ich die Spuren dieses gewaltigen inneren Kampfes deutlich sehen und fühlen. Ein Kampf den es nicht hätte geben müssen, wenn ich mich zu meinen Bäumen bekannt hätte und auch ihren eigenen Schmerz zu sehen bereit gewesen wäre, statt nur ihren Schutz.

Langsam, Schritt für Schritt bewege ich mich auf meinen mir bekannten Pfaden zurück zu meiner kleinen Lichtung und bei jedem Schritt wird mir das menschliche Dilemma in dem wir uns fast alle befinden immer deutlicher.

Ein jeder von uns lebt in solch einem Wald, seinem ganz persönlichen Wald der sich über ein Leben lang gebildet hat. Jede große, dunkle Tanne war einmal ein kleines Samenkorn welches durch den Dünger der Nichtbeachtung und der Verdrängung langsam aber sicher immer größer und größer wurde und nachdem sie eine gewisse Reife erlangt hatte, weitere Samen zur Erde schicken konnte. Unser Unterbewusstsein kann zu einem riesigen, undurchdringlichen Dickicht werden, welches sich von Zeit zu Zeit verzweifelt um Erleichterung bemüht, indem es uns mit seinen innewohnenden Gefühlen bombardiert. Auslöser für diese aufziehenden Stürme gibt es viele, ob unsere Außenwelt uns einen Spiegel unserer Themen vorhält oder unsere Seele einen Fingerzeig  entstehen lässt, das Ergebnis ist immer das gleiche.

Ich sitze nun hier auf meinem weichen Moosboden der mir Trost spendet und erkenne, dass ich wohl meine gewohnten Pfade verlassen muss um etwas an meinem Wald zu verändern – um etwas an meinem LEBEN zu verändern, wenn ich ohne Angst vor dem nächsten Sturm wirklich GLÜCKLICH sein möchte.

 

 

 

 

Ein Leben WIRKLICH zu leben bedeutet für mich Grenzen zu sprengen. Aus der dicken Nebelsuppe meines Egos hinauszutreten …. und die grenzenlose WAHRHEIT DAHINTER zu erleben. Im Nebel ist man blind und taub, doch DAHINTER öffnet sich ALLES!